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ICE 4 (alt ICx) Mock-up

Designstudie für den zukünftigen Fernverkehr der DB

1:1-Modell des Projektes „ICx“ für den Fernverkehr der DB AG

Im Dezember 2015 präsentierte die DB der Öffentlichkeit eine neue ICE-Generation: den ICE 4. Der zuvor unter dem Projektnamen „ICx“ entwickelte Fernverkehrszug soll zukünftig mehrere bestehende Zugsysteme der DB ablösen.

2011 löste die Deutsche Bahn AG mit der Bestellung von 130 ICE 4-Zügen bei Siemens die größte Fahrzeugbestellung in ihrer Geschichte aus. Die Züge sollen ab Ende 2017 in den fahrplanmäßigen Betrieb gehen, der Abruf weiterer 90 Züge ist geplant. Die insgesamt 220 Züge ersetzen zunächst die Intercity-Züge. Ab 2025 sollen dann die älteren ICE-Baureihen ICE 1 und ICE 2 durch die neue ICE-Generation abgelöst werden.

Die erste Serie von 130 ICE 4-Zügen besteht aus 45 siebenteiligen und 85 zwölfteiligen Zugeinheiten. Der Antrieb in den Triebzügen ist wie beim ICE 3 über mehrere Wagen verteilt, jedoch in einzelnen „Powercars“ konzentriert, die je nach Bedarf entsprechend der Länge des Zuges vermehrt oder vermindert werden können.

Die Höchstgeschwindigkeit der ICE 4-Züge wurde im Vergleich zu den bisherigen ICE auf 230 bzw. 250 Stundenkilometer reduziert, da höhere Geschwindigkeiten im deutschen Schienennetz nur selten gefahren werden können. Auch im Bereich Komfort wird es in den ICE 4 zahlreiche Neuerungen geben wie Fahrradabteile und besondere Einstiegshilfen für Rollstuhlfahrer.

Das Mock-up des „ICE 4“ zeigt nicht die tatsächliche Ausstattung des neuen Zuges. Das Modell im Maßstab 1:1 ist lediglich eine Designstudie. Es diente dazu, die Tauglichkeit der Sitzplatzanordnungen und Komforteinrichtungen durch Testpersonen feststellen zu lassen.

Technische Daten
Baureihe412
Baujahrab 2011
HerstellerSiemens/Bombardier
Höchstgeschwindigkeit

7-Teiler 230 km/h

12-Teiler 250 km/h
Leistung

7-Teiler 4.950 kW

12-Teiler 9.900 kW
Länge

7-Teiler 200 m

12-Teiler 346 m

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