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Personen-/ Güterzug-Elektrolokomotive

E 44 046

Die von der Deutschen Reichsbahn beschafften Lokomotiven der Baureihe E 44 wurden als Universalloks für den Personen- und Güterverkehr in Süd- und Mitteldeutschland eingesetzt.

Ende der zwanziger Jahre stagnierte die Elektrifizierung der Reichsbahnstrecken, auch Neubauten von Elektrolokomotiven wurden nicht in Auftrag gegeben. Daher startete die deutsche Lokomotivindustrie den Versuch, eine Allzwecklokomotive zu bauen. Die Firmen BEW, MSW und SSW bauten je eine Lok und überließen sie der Reichsbahn zu Testfahrten. Das Ergebnis war eine Bestellung von 20 Lokomotiven der Baureihe E 44 bei SSW. Später wurden weitere 154 Fahrzeuge gebaut.

Sie stellen einen Meilenstein der E-Lokentwicklung dar, denn hier wurde erstmals bei einer größeren Streckenlokomotive auf Vorlaufachsen und Stangenantrieb verzichtet. Insgesamt wurden 174 Maschinen gebaut, von denen jedoch etliche durch Kriegshandlungen einen Totalschaden erlitten und deshalb ausgemustert werden mussten. Die Mehrzahl der Lokomotiven kam zur Deutschen Bundesbahn. Diese baute sogar sieben Loks nach. Die DB rüstete mehrere Maschinen für den Wendezugbetrieb aus, kenntlich gemacht durch ein G hinter der Loknummer. Die E 44 mit elektrischer Bremse wurden durch ein W hinter der Loknummer kenntlich gemacht. 

Baureihendaten
Treibrad-Durchmesser1.250 mm
Eigengewicht77,2 t
Länge ü. P.15.290 mm
Geschwindigkeit90 Km/h
AntriebTatzantrieb
Leistung2.200 kW
Stromsysteme15 KV 16 2/3 Hz, Oberleitung
KupplungsartSchraubenkupplung

Fahrzeugdaten
angebrachte Fz-BezeichnungE 44 046
UIC-Nummer244 046-9
ehem. Fz-BezeichnungE 44 046
HerstellerKrauss-Maffei
Fabriknummer15549/1936
Indienststellung31.12.1936
Ausmusterung31.12.1991
Bezeichnungen 1936-1970: E 44 046
1970-1983: 244 046-9
Beheimatungen Hirschberg, als Reparation in die UdSSR, Magdeburg-Buckau, Leipzig Hbf-West, Halle P, Leipzig Hbf-West
Standort DB Museum, Standort Leipzig Hbf


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