. .

Zum Anschauen und Anfassen

Das Freigelände

Auf eine Reise durch die Zeit geht der Besucher auf dem neu gestalteten Freigelände des DB Museums. Zu sehen sind Gleise von 1835, handgesteuerte Signalanlagen aus fast 180 Jahren Bahngeschichte und vieles mehr.

Auf 15.000 Quadratmetern Fläche zeigt das DB Museum, wie sich die Bahn in den letzten 180 Jahren verändert hat. Das Freigelände wurde im Jahr 2012 umgestaltet. Zu sehen sind unter anderem historische und moderne Signale und Anlagen.

Die Besucher dürfen auch selber ausprobieren. Sehr einprägsam ist das "Zeitgleis". Es zeigt, wie sich der Oberbau, also Schotter, Schwellen und Schienen, von 1835 bis heute entwickelt hat. Der historische Bahnsteig wurde an neuer Stelle aufgebaut und dort mit der vorhandenen Feldbahn verbunden. Original restauriert erscheint auch das Museumsstellwerk mit seiner Schaltzentrale.

Die Umgestaltung erfolgte durch Auszubildende der Deutschen Bahn AG, die eine Lehre als Elektriker, Mechatroniker oder Gleisbauer machen. 

Quelle: DB Museum/Claus Weber

Das neue Schaudepot 

Eine weitere Attraktion ist die Halle am Freigelände, das Schaudepot. Hier sind erstmals Exponate zu sehen, die bisher im Magazin lagerten. Dazu gehören zum Beispiel historische Stellwerke, der 2.500 PS starke Motor einer Diesellok und außergewöhnliche Fahrzeuge, wie eine Motordraisine, ein Fahrzeug der Bahnfeuerwehr oder der "Dorpmüller-Gleismesswagen".

Glanzstück des Schaudepots ist der originalgetreue Nachbau des Dampfwagen von Cugnot von 1769. Es ist das erste selbstangetriebene Fahrzeug der Welt ‑ Jahrzehnte vor dem ersten Dampfschiff und der ersten Lokomotive. Er war sechs Jahre an ein Museum in Florida verliehen. 

Die Feldbahn 

Die Feldbahn im Freigelände ist in den Sommermonaten in Betrieb. 

Das Freigelände schließt in den Wintermonaten (1. November bis 31. März) bereits um 16 Uhr. 

Bei Schnee und Glätte bleibt das Freigelände geschlossen.