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DB Museum Koblenz

Geschichte

Das DB Museum Koblenz wurde am 21. April 2001 als erster Außenstandort des DB Museums Nürnberg eröffnet. Es wird im Rahmen der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) von ehrenamtlichen Mitarbeitern geführt.

Das DB Museum Koblenz ist im ehemaligen Güterwagenausbesserungswerk im Stadtteil Lützel untergebracht. Die Anlage wurde 1905 im Rahmen der Umgestaltung und Erweiterung des Güterbahnhofs Lützel als Bahnbetriebswerk Koblenz-Lützel erbaut.

Ursprünglich umfasste das Areal einen großen Ringlokschuppen mit Doppeldrehscheibe, in dem die Güterzuglokomotiven beheimatet waren, sowie die Wagenhalle, in der bis 1995 Güterwagen instandgesetzt wurden. Sie beherbergt heute die ältesten Fahrzeuge des DB Museums Koblenz.
Das alte Bahnbetriebswerk wurde in mehreren Abschnitten bis Anfang der achtziger Jahre abgetragen.

Im Freigelände sind weitere Exponate ausgestellt, die Fahrzeugsammlung umfasst inzwischen rund 40 historische Lokomotiven und 50 Reisezug- und Güterwagen.

Die Schwerpunkte der Ausstellung des Standortes Koblenz sind die elektrische Zugförderung und das Reisen mit der Bahn. Zusätzlich zur Präsentation der Originalfahrzeuge erläutern wir diese Themen an Hand von Bilddokumenten und Modellen. Es steht ein Museumskino zur Verfügung, in den Museumsräumen wird die Technik der elektrischen Antriebe anschaulich erläutert.

Literatur, Modellbahnartikel und Souvenirs rund um das Thema Eisenbahn finden Sie in unserem Shop am Eingang.

Im Freigelände befindet sich an der Drehscheibe eine 5 Zoll-Eisenbahn mit Personenbeförderung, ebenso hinter der Lokhalle eine 110 m² große LGB Gartenbahnanlage. Der Modellbahnbereich wird abgerundet durch eine große Trix Express-Anlage.