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7.6. bis 18.9.2011

Nächster Halt: Sport

Was haben Sport und Eisenbahn gemeinsam? Das DB Museum ging vom 7. Juni bis 18. September 2011 den vielfältigen Beziehungen zwischen Sport und Eisenbahn nach.

Volle Fußballstadien, Ski-Großereignisse, Wimbledon, sie alle gäbe es in dieser Form nicht, gäbe es kein Massenverkehrsmittel wie die Bahn. Sie bringt Sportler und Publikum zusammen. Die Bahn stellt Verbindungen her, sie ist Grundvoraussetzung für den modernen Sport, allein schon aus logistischen Gründen.

Aber noch mehr verbindet Sport und Bahn miteinander. Es sind klare Parallelen zwischen dem Aufschwung der Technik und dem Rekorddenken im Sport zu erkennen. Höher, schneller und weiter! Das ist der Antrieb für Höchstleistungen. Im Sport genauso wie in der Technik. Die Industrialisierung setzt auf Wettbewerb, Leistung und immer mehr Rekorde werden in der Arbeitswelt aufgestellt. Es wird mehr produziert, in immer kürzeren Lieferzeiten. Das ist sportlichem Ehrgeiz sehr ähnlich.

Verbindungen als Ausgleich zur Arbeit gibt es zwischen Sport und Bahn ebenfalls. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entsteht bei den Eisenbahnern ein weitverzweigtes Netz von Sportvereinen mit heute zirka 120.000 Mitgliedern. Auch der Konzern sieht die zentrale Bedeutung des Sports für Wirtschaft und Gesellschaft. Die Deutsche Bahn sponsert Teams der Fußball-Bundesliga und fördert im Jahr 2011 als offizieller Mobilitäts- und Logistikdienstleister die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland.

Zur Ausstellung ist ein Begleitband erschienen, der in sieben Kapiteln den Themenbereichen der Ausstellung folgt. Nähere Informationen zu dem Buch und zu den Bestellmöglichkeiten finden Sie rechts in der Rubrik "Verwandte Themen".