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TEE

Elektrolokomotive 103 113-7

Für die Bespannung von TEE- und Intercity-Zügen stellte die Deutsche Bundesbahn ab 1970 die Lokomotiven der Baureihe 103.1 in Dienst. Mit diesen Elloks wurde erstmals planmäßig eine Geschwindigkeit von 200 km/h gefahren.

Aus den Betriebserprobungen mit den Vorserienlokomotiven E 03 001 – E 03 004 wurden für den Serienbau erhebliche Änderungen und Verbesserungen notwendig. Zwischenzeitlich wurde auch das Lastenheft für die nun als Baureihe 103.1 bezeichneten Loks geändert. Aufgrund all dieser Erkenntnisse wurde die Konstruktion der Lokomotive vollständig überarbeitet. Als wesentliches äußeres Unterscheidungsmerkmal der Serienlokomotiven von den Vorserienlokomotiven ist das zweite Lüfterband zu nennen. Bei den Erprobungsfahrten hatte sich gezeigt, dass insbesondere auf Rampenstrecken die Kühlung der Fahrmotoren unzureichend war. Auch die Leistung der Lokomotive wurde nochmals gesteigert um die Lokomotiven im schweren Schnellzugdienst verwenden zu können. Die Dauerleistung der Serienlokomotiven wurden von 5950 kW auf 7440 kW gesteigert.

Im Jahr 1970 vergab die Deutsche Bundesbahn das erste Baulos für die Serienlokomotiven in dem auch die 103 113-7 enthalten war. Mit der Serienausführung der BR 103 wurde die Grenze der Leistungsfähigkeit einer Kommutator Ellok erreicht. Insgesamt wurden von der Deutschen Bundesbahn 145 Serienlokomotiven beschafft, die bis nach der Jahrtausendwende die Hauptlast des TEE- und IC-Verkehrs trugen. Die Nachfolge traten die Drehstromlokomotiven der BR 120 sowie der BR 101 an. Auch die 103 113-7 wird als Lokomotive für den Museumszug verwendet.



Technische Daten: 
Fahrzeugnummer103 113-7
Indienststellung02.10.1970
HerstellerHenschel/Siemens-Schuckert
Höchstgeschwindigkeit                     200 km/h
Leistung6.440 kW
Länge über Puffer19.500 mm
Dienstgewicht114 t