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TEE

Reisezugwagen 1. Klasse der Gattungen Avmz 111.1 und Apmz 121.0

Ab 1962 stellte die Bundesbahn Wagen der Gattungen Avmz 111.1 (Abteilwagen) und Apmz 121.0 (Großraumwagen) für die beiden TEE Rheingold und Rheinpfeil in Dienst. Die Fahrzeuge bewährten sich und wurden später in mehreren Serien nachgebaut.

Die Fahrzeuge verfügten über eine Klimaanlage nach dem Jet Air-Prinzip, die im Sommer wie auch im Winter für ein angenehmes Raumklima sorgt. Ursprünglich wurde als Energieträger Wasser, später dann Luft verwendet.

Die Abteilwagen der Gattung Avmz 111.1 hatten statt zehn, nur noch neun geräumige und komfortable Abteile. Darin befanden sich je sechs bequeme mit moosgrünem Plüsch bezogene Sitze. Die Kopfpolster verfügten zusätzlich über kleine weiße Kissen. Alle Plätze waren mit einer Leseleuchte ausgerüstet. Die ursprünglich in einem zarten Gelbton gehaltenen Vorhänge zierten sowohl die Außenfenster als auch die Scheiben zum Gang. Die Beleuchtung der Abteile erfolgte mittels Leuchtstoffröhren, die mit einem Schalter auf Sparbeleuchtung umgeschaltet werden konnten. Die goldbedampften Fensterscheiben begrenzten die Sonneneinstrahlung. Ein Wagen des Museumszuges ist mit einem Zugsekretariat ausgestattet, aus dem auch heute noch Ferngespräche geführt werden können.

Alle Wagen sind mit Drehgestellen der Bauart Minden-Deutz 36 ausgerüstet. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Neben der indirekt wirkenden Druckluftbremse der Bauart KE verfügen die Fahrzeuge über eine Magnetschienenbremse. Der Außenanstrich ist wie bei allen im TEE-Verkehr eingesetzten Wagen purpurrot /beige.



Technische Daten - Avmz 111.1: 
Baujahr1972
HerstellerWaggon- und Maschinenbau GmbH Dona
Höchstgeschwindigkeit                     200 km/h
Länge über Puffer26.400 mm
Dienstgewicht44 t



Technische Daten - Apmz 121.0: 
Indienststellung22.05.1963
HerstellerWaggonfabrik Gebrüder Credé
Höchstgeschwindigkeit                     200 km/h
Länge über Puffer26.400 mm
Dienstgewicht44 t