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Interkommunikationswagen

Abteilwagen mit Mittelgang

Ähnlich wie in der Kutsche saßen die Fahrgäste der ersten Personenzüge in Abteilen, die nur einen Einstieg von außen hatten. Der Interkommunikationswagen dagegen besaß einen Mittelgang.

Die Idee brachte der württembergische Oberbaurat Klein aus Amerika mit und schon in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts setzte sich der Mittelgang in Württemberg durch. Denn nun konnten die Reisenden während der Fahrt die Abteile verlassen und sich die Beine vertreten.

Das DB Museum zeigt den "Interkommunikationswagen" 1. und 2. Klasse, der zuletzt der Brückenbaumeisterei Cottbus als Wohnwagen diente. Er wurde 1973 im Reichsbahnausbesserungswerk Potsdam in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt.

Technische Daten
Baujahr   1868
Hersteller  Maschinenfabrik Esslingen
Länge      10.940 mm
Achsanzahl2

Der Wagen ist eine Leihgabe des Verkehrsmuseums Dresden.