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Güterzuglokomotive mit Tender

57 3088

Die Preußische G 10 war eine Güterzug-Schlepptenderlok, die auf Basis des Fahrgestells der Preußischen T 16 und des Kessels der Preußischen P 8 entwickelt wurde.

Bei der Entwicklung der G 10 wurde das Fahrwerk der T 16 mit der seitenverschiebbaren ersten und fünften Achse deutlich modifiziert - die T 16 wurde danach mit diesem modifizierten Fahrwerk als T 16.1 weiter-gebaut. Die G 10 war für den schweren Güterzugdienst auf Hauptstrecken vorgesehen, durch ihre niedrigere Achslast konnte sie aber flexibler als die in etwa leistungsgleiche Preußische G 8.1 eingesetzt werden. Die G 10 wurde vereinzelt sogar auch im Personenzugdienst verwendet 

Baureihendaten
erstes Baujahr1910
Achsfolge/BauartE h2
Treibrad-Durchmesser1.400 mm
Eigengewicht76,6 t
Länge ü. P.18.912 mm
Geschwindigkeit60 km/h
Leistung809 kW
Kesseldruck12 kp/qcm
Rostfläche2,58 qm
Verdampfungs-Heizfläche146,00 qm
Überhitzer-Heizfläche58,90 qm
Zylinder-Durchmesser630 mm
Kolbenhub660 mm
GattungG 55.15
KupplungsartSchraubenkupplung

Fahrzeugdaten
angebrachte Fz-Bezeichnung57 3088
UIC-Nummer057 088-7
ehem. Fz-Bezeichnung57 3088
HerstellerRheinmetall
Fabriknummer550/1922
Indienststellung30.09.1922
Ausmusterung24.06.1970
Bezeichnungen 1922-1925: „Halle 6011“
1925-1967: 57 3088
1968-1970: 057 088-7
Beheimatungen Radolfzell, Linz, Heilbronn, Ulm, Pforzheim, Ingolstadt, Haltingen
Standort 

Südwestfälisches Eisenbahnmuseum, Siegen