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Geschichte der Bahn

Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen durch die Deutsche Reichsbahn

Seit 2008 zeigt die Deutsche Bahn AG die Wanderausstellung "Sonderzüge in den Tod". Zu der Ausstellung ist eine ausführliche Dokumentation erschienen.

Im Auftrag der Nationalsozialisten deportierte die Deutsche Reichsbahn zahllose Menschen. Sie war damit unmittelbar am Holocaust beteiligt. Ohne den Einsatz der Eisenbahn wäre der systematische Mord an den europäischen Juden, Sinti und Roma nicht möglich gewesen. Heute schätzt man, dass etwa drei Millionen Menschen mit Zügen in die nationalsozialistischen Vernichtungsstätten transportiert wurden.

Die Wanderausstellung "Sonderzüge in den Tod - Die Deportation mit der Deutschen Reichsbahn" will an das unermessliche Leid erinnern, das diesen Menschen zugefügt wurde. Zu der Ausstellung, die auf der Dauerausstellung des DB Museums zur Geschichte der Reichsbahn in der NS-Zeit aufbaut, ist 2010 eine gleichnamige Publikation erschienen.

Sie zeigt Einzelschicksale von Kindern, Frauen und Männern, die von ihren Heimatorten in den Tod transportiert wurden. Überlebende schildern die grauenvollen Zustände in den Zügen. Wer dafür verantwortlich zeichnete und den genauen Ablauf der Transporte bis hin zu den Fahrplänen stellt das Buch anhand von Dokumenten und Grafiken dar. 

Buchinformationen
TitelSonderzüge in den Tod - Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn
Verkaufspreis16,90 €
Umfang162 Seiten, mit Abbildungen
VerlagBöhlau Verlag Köln
Erscheinungsjahr2010
ISBN978-3-412-20337-5
VerkaufBuchhandel
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