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DB Museum Halle

Geschichte

Das Museum in Halle gehört seit 2003 zum Bestand des DB Museums. Hier sind vor allem Baureihen der Deutschen Reichsbahn aus der ehemaligen DDR zu sehen.

Der Lokschuppen IV, in dem das DB Museum in Halle untergebracht ist, gehörte früher zum Bahnbetriebswerk Halle P. und existiert seit 1895. Die ersten Gebäude des Werks wurden bereits 1863 errichtet. Der Lokschuppen bestand ursprünglich aus neun Unterständen für die Lokomotiven. Für neue und größere Lokomotiven wurden im Jahr 1908 acht weitere Stände mit längeren Gleisen und Arbeitsgruben angebaut. So konnten auch große Lokomotiven wie z.B. die preußische Baureihe P10 (später Baureihe 39) eingestellt werden.

Viele, heute berühmte Lokomotiven standen in diesem Lokschuppen. Neben den Baureihen 01, 03 und 39 waren hier ab Ende der 30er Jahre auch Stromlinienlokomotiven der Baureihe 01(10) stationiert. Später fand man hier zumeist Dieselloks. Im Jahr 1951 übernahm die Lokversuchsanstalt Halle (VES-M Halle) das Gelände und testete darauf neue Lokomotivtechnik. Dazu gehörten unter anderen die Elektrolokomotive E 18 31 und die sowjetische Großdiesellok 130 101, die heute dem DB Museum gehören.

Sämtliche im Lokschuppen IV ausgestellten Fahrzeuge des DB Museums werden von der BSW-Gruppe "Traditionsgemeinschaft im Bw Halle P" gepflegt. Der Lokschuppen kann für Veranstaltungen gemietet werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Ansprechpartner, hier in der rechten Spalte.

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