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Lokomotive E 41 001

Der leichte Wendezug

Die Lokomotiven der Baureihe E 41 waren sehr häufig auf Deutschlands Strecken unterwegs. Gründe für ihren Erfolg waren die Wendezugsteuerung und vereinheitlichte Bauteile.

Die Lokomotiven der BR E 41 waren bestimmt zur Beförderung von leichten Güterzügen sowie zur Beförderung von Personenzügen. 
Nach dem Zweiten Weltkrieg entschied sich die Deutsche Bundesbahn ein Einheitsprogramm für elektrische Lokomotiven aufzustellen. Ziel dieser Planung war es, möglichst viele Teile zu vereinheitlichen, um die Ersatzteilhaltung und Instandhaltung rationell zu gestalten. In diesem Lokomotivbeschaffungsprogramm war auch eine Personenzuglokomotive enthalten, für die man die Baureihenbezeichnung E 41 vergab.

Die Firmen Henschel und BBC entwickelten die laufachslose Lokomotive. Bereits ab Werk wurde die E 41 mit einer Wendezugsteuerung ausgerüstet, um den Betrieb mit Steuerwagen zu ermöglichen. Gerade in den großen Kopfbahnhöfen wurde durch diese Betriebsweise die Leistungsfähigkeit der Bahnhöfe gesteigert. Die Konstruktion bewährte sich, so dass ab 1956 insgesamt 451 Lokomotiven geliefert wurden.  

Technische Daten
Baujahr1956
Indienststellung27.06.1956
Ausmusterung23.09.2001
HerstellerHenschel, Brown-Boveri
Fabrik-Nr.Henschel 29073/1956
AchsanordnungBo´Bo´
Anfahrzugkraft206 kN
Stundenleistung2.200 kW bei 84 km/h
Höchstgeschwindigkeit120 km/h
Dienstmasse66,4 t
Länge ü. Puffer15.620 mm
Treibraddurchmesser1.250 mm
AntriebsartGummiringfeder
BeheimatungNürnberg Hbf
München Hbf
Frankfurt (M) 1