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Vortrag im DB Museum Nürnberg

„Adolf Gerteis – ein deutscher Eisenbahner in Lübeck, Krakau und Frankfurt“

„Adolf Gerteis – ein deutscher Eisenbahner in Lübeck, Krakau und Frankfurt“ – so lautet der Titel des Vortrages von Dr. Alfred Gottwaldt, Leiter der Eisenbahnabteilung im Deutschen Technik Museum Berlin.

(Nürnberg, 22. September 2014) „Adolf Gerteis – ein deutscher Eisenbahner in Lübeck, Krakau und Frankfurt“ – so lautet der Titel des Vortrages von Dr. Alfred Gottwaldt, Leiter der Eisenbahnabteilung im Deutschen Technik Museum Berlin, am Mittwoch, 24. September, um 19 Uhr im DB Museum Nürnberg.

Adolf Gerteis (1886–1957) leitete von Anfang 1940 bis Anfang 1945 als Generaldirektor die so genannte Ostbahn im besetzten Polen. Sie beschäftigte auch jüdische Zwangsarbeiter und deportierte 1,3 Millionen polnische Juden in die Vernichtungslager Belzec, Sobibor, Treblinka und Auschwitz. Nach Kriegsende diente Gerteis von Anfang 1950 bis Mitte 1952 als Stellvertretender Generaldirektor der Deutschen Bundesbahn. Beim Übertritt in den Ruhestand wurde er mit dem Großen Bundesverdienstkreuz dekoriert. Er starb 1957 unbehelligt in Frankfurt am Main. Sein Leben steht für die ungebrochene Kontinuität der Ingenieur-Biografien, besonders bei der Eisenbahn, vor und nach 1945. Der reich illustrierte Vortrag zeichnet seine Karriere nach und fragt nach seinen Motiven.

Dr. Alfred Gottwaldt, profilierter Autor vieler Werke zur Eisenbahngeschichte, hat sich intensiv mit der Rolle der Reichsbahn im Nationalsozialismus beschäftigt und mehrere grundlegende Werke zu den Themen Deportationen und Holocaust verfasst. Der Vortrag über Adolf Gerteis fügt dem eine weitere biografische Facette zu.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr (Einlass 18.30)

Kosten: Museumseintritt (5 Euro)

Achim Stauß
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